Community

Die Werkzeuge der Treuhandstelle finden zunehmend Verbreitung in der Community. Immer mehr Konsortien, Standorte und Projekte haben sich bewusst für die Verwendung von E-PIX, gICS und gPAS zur Realisierung ihrer individuellen Anwendungsszenarien entschieden. Das freut uns sehr.
Wir haben über die letzten Monate zahlreiche technische und organisatorische Fragen zu Einrichtung und Betrieb unserer Werkzeuge bekommen. Dies schloss natürlich auch Hosting- und Beratungsanfragen ein, die wir bis heute gern individuell beantwortet haben.
Um diese Beratungsleistung zu bündeln und gleichzeitig allen Anwendern die Möglichkeit zu geben, sich kennenzulernen und Erfahrungen untereinander auszutauschen, haben wir die THS Community ins Leben gerufen.

Der THS Community Dialog:

  • bietet eine zentrale Anlaufstelle für Anwender-Fragen.
  • hilft Hintergründe besser zu verstehen und gemeinsam mit den Entwicklern erforderliche Antworten zu finden.
  • schafft die Basis für eine gemeinsam aufgebaute FAQ.
  • erfordert eine persönliche Anmeldung für die Web-Konferenz und ggf. Einreichung von Fragen im Vorfeld

Der nächste THS Community Dialog findet auf Anfrage statt.

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Bisher gestellte Fragen

Hier finden Sie eine kategorisierte Auswahl von Fragen und Antworten aus vorherigen Terminen des THS Community Dialogs. Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich einfach für den nächsten Dialog an.

Es gibt unterschiedliche Ansätze Benutzern und Systemen Zugriff auf unsere Tools (Authentifizierung)  zu geben und Ihnen entsprechende Rechte und Rollen (Autorisierung) zuzuweisen.

Absicherung der Web-Oberflächen mit Keycloak

In der Standard-Ausgabe unserer Tools ist keine Authentifizierung notwendig. Möchte man die Web-Oberflächen von gPAS, E-PIX und gICS jedoch nur
für bestimmte Nutzergruppen zugänglich machen  oder Funktionsumfänge einschränken, kann dies mit Keycloak erfolgen.

Einrichtung

Details zur Vorbereitung des Keycloak-Servers für unsere Tools unter: https://www.ths-greifswald.de/ttp-tools/keycloak

Details zur Einrichtung des jeweiligen Tools zur Anbindung des Keycloak-Servers sind per ConfigDatei und EnvironmentVariablen vor Start des DockerCompose möglich. Details sind in den jeweiligen README.md des Releases beschrieben.

Empfehlungen zur Absicherung der Anwendungsserver von E-PIX, gPAS und gICS

Der Zugriff auf relevante Anwendungs- und Datenbankserver der Treuhandstellen-Werkzeuge sollte nur für autorisiertes Personal und über autorisierte Endgeräte möglich sein. Wir empfehlen daher zusätzlich die Umsetzung nachfolgender IT-Sicherheitsmaßnahmen:

  • Betrieb der relevanten Server in separaten Netzwerkzonen (getrennt von Forschungs- und Versorgungsnetz)
  • Verwendung von Firewalls und IP-Filtern
  • Zugangsbeschränkung auf URL-Ebene mit Basic Authentication (z.B. mit NGINX oder Apache)

Um die Authentizität einer Einwilligung sicherzustellen, ist aktuell entweder eine Einwilligung oder eine digitale Unterschrift erforderlich. Liegt weder eine Einwilligung noch eine digitale Unterschrift vor, ist es nicht möglich eine Einwilligung, Verweigerung oder einen Widerruf anzulegen. Das Feature „optionale digitale Unterschrift“ ist für gICS 2.14 geplant.

Die Anpassung einzelner Bezeichner ist aktuell nicht möglich. Um weitere Daten bei der Erfassung einer Einwilligung zu erfassen, können benutzerdefinierte Felder in der Vorlage ergänzt werden. Diese besitzen eine Bezeichnung, welche auf der Einwilligung dargestellt wird.

Ist die Option „Scan-Upload verpflichtend“ in der Domänenkonfiguration gewählt, so kann eine Einwilligung, Widerruf oder Verweigerung nur angelegt werden, wenn ein Scan der jeweiligen Einwilligung direkt mit hochgeladen wird.

Ja, die Option zum Setzen oder Ändern des Qualitätsstatus wird entweder in der jeweiligen Dokumentenliste über das Kontextmenü oder über die Dokument-Details erreicht. Der Qualitätsstatus lässt sich dann auch nachträglich noch anpassen.

In der Änderungshistorie sind in den Details des Dokuments aufgelistet.

Über die Oberfläche des gICS wird eine Unterschrift über HTML5-Mechanismen, wie Sie auch auf Smartphones etabliert sind erzeugt (Canvas, Linie à Bild). Dieses Bild wird im Base64-Format in der Datenbank gespeichert. Die Web-Oberfläche des gICS gibt Auskunft, um welche Art der Unterschrift es sich dabei handelt (Textform i.S.d. § 126b BGB. Bei solchen Erklärungen ist der Aussteller erkennbar und sie werden dauerhaft auf einem Datenträger (hier, in unserem digitalen Archiv des gICS) gespeichert.).

Alles Weitere zum Thema digitale Unterschrift, haben wir per Rechtsgutachten final klären lassen. https://www.ths-greifswald.de/neuer-tmf-band-in-zusammenarbeit-mit-der-universitaetsmedizin-greifswald-erschienen-data-privacy-in-european-medical-research/ (Kapitel 5, Consent)

Nichtsdestotrotz ist ein Anschluss von SignPads (z.B. signoTec) grundsätzlich technisch möglich. Das Speichern der erzeugten Signatur im Base64-Format im gICS ist jedoch nicht implementiert.

 

Nein. Das ist aktuell nicht möglich und nicht geplant.

Ja und Ja.

Um Entwicklungsstände unserer Werkzeuge aus geförderter Projekten, wie zum Bespiel den DFG-Projekten MOSAIC und MAGIC, dauerhaft für die ehemaligen Fördermittelgeber bereitzustellen nutzen wir das öffentlich zugängliche GitHub (z.B. https://github.com/mosaic-hgw/gICS).

Innerhalb der Treuhandstelle koordinieren wir unsere Entwicklungsarbeiten per GitLab und sichern die kontinuierliche Qualität der Arbeit mittels SonarQube.

Wir haben unsere Werkzeuge unter AGPLv3-Lizenz veröffentlicht. Also ist eine Bereitstellung des Source Code grundsätzlich möglich.

Auf Anfrage gewähren wir Zugang auf aktuellen Source Code direkt per GitLab. Nutzen Sie dafür bitte unser Kontaktformular.

Kurz gesagt: Ja.

Wir ermöglichen und begrüßen grundsätzlich eine aktive Mitarbeit an unseren Tools.

Dazu pflegen wir natürlich separate GitLab-Projekte je Werkzeug und implementieren neue Features stets in separaten Branches. Dabei achten wir auf einheitliche Qualitätsvorgaben und eine optimale Testabdeckung. Dabei werden wir durch SonarQube unterstützt.

Ist der neue Code formal qualitätsgeprüft und getestet, erfolgt eine letzte inhaltliche Validierung der Umsetzung.

Sind alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden, kann das neue Feature in den offiziellen Master einfließen und künftiger Bestandteil unserer Tools werden.

Den dafür notwendigen Zugang zum GitLab ermöglichen wir auf Anfrage über unser Kontaktformular.

Einfach gesagt: ja.

Auf Anfrage können Sie Zugang zum THS-GitLab erhalten und selbständig für das ausgewählte Werkzeug Bugs melden. GitLab hält Sie automatisch über künftige Entwicklungen zu dem von Ihnen gemeldeten Bug auf dem Laufenden.

Natürlich ist es auch möglich neue Ideen für Features vorzustellen und ein mögliches Vorgehen mit uns abzustimmen.

Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

Grundsätzlich ist eine Individualisierung dieses Logos, z.B. gICS oben links im Web-Frontend nicht vorgesehen.

Technisch ist es mit ein wenig Aufwand aber dennoch denkbar. Dazu müssen folgende Schritte umgesetzt werden:

  1. *.war Datei mit Entpacker öffnen
  2. unter /html/public/assets/images/gics-logo.png gegen Individual-Logo austauschen
  3. neu deployen